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Tod und Sterben

'Abdu'l-Bahá lehrte die Menschheit:

"In allen Religionen besteht der Glaube, daß die Seele den Tod des Körpers überdauert. Fürbitten werden für die geliebten Toten emporgesandt, Gebete für ihren Fortschritt und die Vergebung ihrer Sünden dargebracht. Ginge die Seele mit dem Körper unter, so wäre dies alles sinnlos, und wäre es für die Seele unmöglich, nach der Ablösung vom Körper zur Vollkommenheit fortzuschreiten, was nützte dann wohl alle diese liebevolle Hingebung des Betens?"
                                                        Abdu'l-Bahá, Ansprachen in Paris 29:6


Am 26.05.2021 fand online der letzte Runde Tisch der Religionen in Viersen statt.
Thema: Tod und Sterben

Bahá'u'lláh offenbarte in den Verborgenen Worten:

"O Sohn des Höchsten! Den Tod machte Ich dir zum Boten der Freude. Warum bist du traurig? Das Licht erschuf Ich, dich zu erleuchten. Warum verhüllst du dich vor ihm?"


Wir haben schon zu Anfang beim Runden Tisch der Religionen in Viersen erkannt, dass Voruteile in der Gesellschaft nur zerstörend wirken.

Im Leben der unsterblichen Seele existieren diese Vorurteile nicht. Die Seele ist weder männlich noch weiblich, noch gehört sie irgendeiner Rasse, Klasse oder Nation an. Hierüber mehr zu wissen, ist daher sehr hilfreich.
Im Kurs des RUHI-Instituts in Viersen zu Buch 1 „Nachdenken über das geistige Leben“ werden solche Themen behandelt. Hier wurde deutlich, dass eine Seele, die Gott in diesem Leben treu bleibt, wahres Glück erlangen kann. Die Seele wird als „göttliches Zeichen“ verstanden, das alle göttlichen Namen und Eigenschaften entfalten kann. Dieses Potential für einen edlen Charakter soll in jeder Seele vorhanden sein. Die Aufgabe der Erziehung ist es, diese Tugenden im Menschen herzuvorbringen. Die Manifestationen Gottes, wie Abraham, Krishna, Zoroaster, Moses, Buddha, Jesus und Mugammad und zuletzt Báb und Bahá'u'llah wurden von Gott eingesetzt, die potentiellen Fähigkeiten beim Einzelnen und in der Menschheit insgesamt zu entwickeln. Es geht darum die verborgenen Schätze für den Einzelnen und für die Gesellschaft im Sinne einer zweifachen morlaischen Bestimmung zu entwickeln. Wichtig ist in diesem Zusammenhang zu wissen, dass wir nicht einmal unser eigenes Ende kennen. Dass wir uns daher nicht anderen überlegen fühlen sollen. Dass die Seele in dieser Welt, wie in der nächsten Welt voranschreiten wird und dass die geistigen Eigenschaften, die wir in dieser Welt entwickelt haben, uns in der nächsten Welt weiter unterstützen werden. Dass wir unsere Lieben im Jenseits erkennen und uns an unser Leben erinnern werden und uns der Gemeinschaft mit heiligen und geheiligten Seelen erfreuen werden.


















Bildquelle: Bahá'í-Garden Haifa, Israel  (Marco Abrar)