Sie können sich hier über unsere Veranstaltungen in Viersen informieren und etwas über den Bahá'í-Glauben erfahren. Wir veranstalten regelmäßig Feste, Gesprächsabende, Andachten, Institutskurse und Konzerte.
Wir möchten zur Zeit im Besonderen auf die Menschenrechtssituation unserer Muttergemeinde im Iran aufmerksam machen. Hierzu fand am 12.04.2012 ein Friedensgebet mit Pfarrer Edmund Erlemann in der Stadtkirche von Mönchengladbach, Alter Markt, statt. Einen Vortrag hielt Peter Amsler – Referent für Menschenrechtsfragen der Bahá'í- Gemeinde Deutschland, Berlin. Die musikalische Leitung hatte Simon Meyers und Stephan Meyers. Für die Bahá'í im Iran hier ein von vertontes Gebet von Shoghi Effendi, mit Bildern und Berichten der Bahá'í International Community (BIC) bei den Vereinten Nationen in New York: http://www.youtube.com/watch?v=fl8V-lS2lj0
Wer den Jubiläumsgarten von Viersen an der HardterStraße betritt, trifft am Ende einer Rosenanpflanzung auf ein kleines Denkmal,das eine Inschrift mit einem Vers aus einem Sendschreiben von Bahá’u’llah (1817-1892) an den Kaiser Wilhelm dem I. vonDeutschland trägt. Er lautet: Es rühme sich nicht, wer sein Vaterland liebt,sondern wer die ganze Welt liebt. Die Erde ist nur ein Land und alle Menschensind seine Bürger.“ Königin Mariavon Rumänien nahm diese Botschaft Bahá’u’lláhs für sich auf. Sie wurdeBahá’í.
Bahá’í sind die Anhänger Bahá'u'lláhs, die davon überzeugt sind, dass Bahá’ú’lláh
derjenige ist, mit dem alle Hoffnungen der Menschheit für eine friedliche und
harmonische Zukunft verbunden waren, sind und für dieses Jahrtausend sein
werden.
Sie leben heute an den meisten Orten dieser
Welt.
Geographisch gesehen ist die Bahá’í- Religion nach etwa 170 Jahren beschützt vor Spaltungen, die nach dem Christentum die am weit
verbreiteste Weltreligion.
Die Bahá'í- Sache hat eine große
gesellschaftsbildende Kraft, die heute alle Völker und Menschen in einer
universalen Gemeinschaft vereinigt.
In Bezug auf die
angekündigte Wiederkehr Christi, hört man die Worte „bis Du kommst in Herrlichkeit“, d.h.
in der Herrlichkeit Gottes. Kaum jemand versteht noch die Bedeutung und noch weniger wissen, dass diese Stunde schon lange vorüber ist. Im 19 Jahrhundert erhielt im damaligen Persien ein junger Mann
namens Mirza Hussayn Ali, den Titel Bahá'u'lláh, was arabisch
die Herrlichkeit Gottes bedeutet. Er erhielt diesen Titel vom Vorboten des Bahá'í-
Glaubens, genannt der Báb, arab. das Tor oder die Pforte. Bahá'u'lláh wurde danach von der damaligen persischen und osmanischen Regierung lebenslang inhaftiert. Während Seiner 40 jährigen Gefangenschaft und Verbannung, die Ihn zuletzt nach Akká, im heutigen Israel, führte, offenbarte Er tausende Heilige Schriften. Viele davon wurden bereits aus dem Persischen und Arabischen ins Englische und Deutsche übersetzt. Es sind daher völlig neue und unabhängige Offenbarungstexte Gottes. Man
kann diese Schriften ohne Hindernisse selbst studieren, u.a. auch im Internet unter www.bahairesearch.com. Die Bahá'í- Religion stellt damit die jüngste Form der
göttlichen Führung in der Geschichte der Menschheit dar, mit einem neuen Gottgesandten, mit neuen heiligen Schriften
und mit einem neuen historischen Offenbarungsgeschehen.
Bahá'u'lláh lehrte:
Was der Herr als höchstes Mittel und mächtigstes Werkzeug für die Heilung der ganzen Welt verordnet hat, ist die Vereinigung aller ihrer Völker in einer allumfassenden Sache, einem gemeinsamen Glauben. (Ährenlese)
Für die Führung und Entwicklung der Bahá'í-Gemeinde existieren außerdem die Heiligen Schriften des Mittelpunktes des Gottersbündnisses, 'Abdul-Bahá, die Erklärungen des von Abdul-Bahá eingesetzten Hüters des Glaubens Shoghi Effendi und die eingesetzten administrativen Einrichtungen, mit den heute weltweit verbreiteten Örtlichen und Nationalen Geistigen Räten, sowie neben dem Internationalen Lehrzentrum mit seinen Beratern und Hilfsamtmitgliedern, und an höchster Stelle, das Universale
Haus der Gerechtigkeit in Haifa, Israel.
Foto: Sitz des Universalen Hauses der Gerechtigkeit in Haifa, Israel
Es ist allgemein bekannt, dass sich im Heiligen Land geschichtlich
bedeutsame Stätten dreier Weltreligionen befinden: Judentum, Christentum
und Islam. Noch vielen unbekannt ist die Existenz dieser
vierten Weltreligion, deren Weltzentrum in Israel beheimatet ist: die Bahá'í- Religion.
Internationaler Tag der Menschenrechte
Seit 2002 veranstalten die Bahá'í in Viersen eine Konzertveranstaltung zum Internationalen Tag der Menschenrechte. An diesem Tag wird in Viersen im besonderen auf die zunehmenden Verfolgungen der Bahá'i im Iran hingewiesen. Lesen Sie mehr dazu in der Rubrik "Candlelight-Konzert".
Wir möchten auf den Iran-Blog des Nationalen Geistigen Rates verweisen, der tagesaktuell gepflegt wird: http://iran.bahai.de/
Weitergehende Informationen finden Sie im Internet auf den Web- Seiten der deutschen Bahá'í- Gemeinde unter www.bahai.de.